Die Geschichte des Emblems

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ABS ist außer dem Kürzel für ein Antiblockiersystem und einigen Firmenkürzeln das Kürzel und Logo der August- Bebel- Schule in Offenbach am Main.

Mitte der 90er Jahre kam im Gespräch unter Kollegen aus dem Fachbereich Fremdsprachen die Idee und Anregung auf, ein Wappen o. Ä. zu gestalten, um auch repräsentativen Ansprüchen genügen zu können (z. B. anlässlich Schüleraustauschmaßnahmen, Klassenfahrten, Schulpartnerschaften, Besuche von Delegationen, Behördenlauf, Förderverein, Projektwoche, Infotag, etc.). Es sollte die Vielfältigkeit des Zentrums beruflicher Schulen dokumentieren und repräsentieren. Das bestehende Logo sollte - wenn möglich - integriert werden. Es wurden mannigfache Entwürfe erstellt und dem Kollegium in einer Personalversammlung und per Hauspost vorgestellt und zur Diskussion vorgelegt. Obwohl eine Wappenform als Prototyp besteht (ohne ABS- Logo, da dies den heraldischen Vorgaben widerspricht), setzte sich eine runde Emblemform als zeitgemäßer durch, die im folgenden näher beschrieben wird. Als eine von vielen Einsatzmöglichkeiten bietet sich die Verwendung des Emblems als Wasserzeichen in Schulpost und Schuldokumenten (Zeugnissen) an.

Für die Erstellung eines aussagekräftigen, über das - wenn auch künstlerisch gestaltete - reine Buchstaben- Logo hinausgehende Emblems ergaben sich folgende Überlegungen: Da die ABS ein Berufsschulzentrum des Kreises Offenbach am Main ist (mit Standort Offenbach- Stadt), bot es sich an, einen Kreis, bzw. ein O um das Kürzel "ABS" zu ziehen.

Die "Kunden" der ABS kommen fast alle aus den 13 Städten und Gemeinden des Kreises sowie der Stadt Offenbach selbst und/ oder werden in dort ansässigen Betrieben ausgebildet. Die Wappensymbole dieser einschließlich Offenbach 14 Städte und Gemeinden konnten auf 4 Symbole reduziert werden, die als Basis unterhalb des Logos im Kreise angeordnet sind. Es sind (im Gegenuhrzeigersinn):

1. die Streifen der Ysenburger Linie;

2. das Eichenlaub und Eicheln der Herren zu Dreieich;

3. das Mainzer Rad (steht auch für das Mühlheimer Mühlrad) und

4. der Fluss Bieber (Dietzenbach), der auch durch den Standort Offenbach fließt (der Fluss steht gleichzeitig für den Main, an dem Offenbach liegt). Im oberen Bereich des Emblems sind Symbole der 7 Berufsfelder angeordnet, in denen Berufsschüler an der August- Bebel- Schule ausgebildet werden. (Vollzeitschüler sind dem entsprechenden Gewerbe zuzuordnen.) Es handelt sich um berufsfeldtypische Produkte, und zwar (im Uhrzeigersinn):

 

 

4.

Buch (Drucktechnik)

 

 

 

 

3. 

Rohrverbindung (Metalltechnik)

 

 

 5.

Spannungspfeil (Elektrotechnik)

 

2.

Wappen (Farbtechnik)

 

 

 

 

6.

Tierhaut (Lederverarbeitung)

1.

Steine (Bautechnik)

 

 

(Isenburger Streifen)

 

(Eiche/ Eichenlaub/ Eicheln; Bieber/ Main)

 

 

(Mainzer Rad/ Mühlheimer Rad)

7.

Möbelstück (Holztechnik)

Moderne Ausbildungsberufe wie Mediengestaltung oder IT- Berufe sind ihren zurundeliegenden Berufsfeldern (Drucktechnik; bzw. Elektrotechnik) zuzuordnen. (Und falls eines Tages wider Erwarten auch Bäcker oder Metzger an der A.B.S. ausgebildet werden sollten, gilt das Prinzip der EU: Das Emblem mit den 12 Sternen, die die ersten 12 Mitgliedsländer repräsentieren, bleibt trotz des Beitritts neuer Länder unverändert.)

Die Kreisform des Emblems symbolisiert die Symbiose der unterschiedlichen Berufsfelder sowie die Gemeinschaft der Schülerinnen und Schüler aus 13 Städten und Gemeinden des Kreises sowie der Stadt Offenbach. (Sie harmoniert auch mit dem etwa zeitgleich entstandenen modernen Logo des Kreises Offenbach (ein Kreis mit 13 Segmenten) und eignet sich für Applikationen, Sticker, Uhrenblätter u. Ä.)

Als Farben wurden rot und weiß (Fahne Hessen) und schwarz/ rot/ gold (BRD) gewählt. Durch die Redundanz der Farbe rot ergeben sich die 4 Farben rot/ gelb/ schwarz/ weiß. In dieser Reihenfolge reihen sich die Symbole im Uhrzeigersinn aneinander (ebenso wie die Untergründe) und genügen damit der heraldischen Vorgabe, dass 2 Farben nicht aneinander grenzen dürfen, sondern von einem Metall (silber = weiß; gold = gelb) unterbrochen sein müssen (Die deutsche Fahne verstößt übrigens gegen diese Vorgabe, die belgische mit den gleichen Farben hingegen nicht!). Das Pendant zum Logo im Kreis (rot auf weiß) ist die Umschrift "August- Bebel- Schule Offenbach am Main" (schwarz auf gelb).

Das Motto in lateinischer Sprache (die direkt und indirekt gerade auch die technische Sprache mitgeprägt hat) "NIXUS IN TRADITIS - PARATUS NOVIS" bedeutet - frei übersetzt: "der Tradition verpflichtet - bereit für das Neue". Es berücksichtigt den ständigen, zum Teil rasenden Wandel in der Technik, in der Arbeitswelt und im Schulalltag sowie die Verpflichtung zu einem evolutionären statt revolutionären Wandel (auch wenn ab und an von "revolutionären" Erfindungen und Neuerungen die Rede ist).

 

"Tradition ist Bewahrung des Feuers

und nicht Anbetung der Asche."

(Gustav Mahler)

Das Emblem mit adaptiertem "alten" Logo

 Das Emblem mit adaptiertem "neuen" Logo

Das Emblem mit Kopf

Das Emblem zweifarbig

 

 

 



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